Die Wirtschaftsjunioren Darmstadt melden sich zu Wort

Rede des Kreissprechers Wolfgang Brunner auf der IHK Vollversammlung am 06.03.2013


Was geschieht eigentlich zur Zeit bei den Wirtschaftsjunioren?

WJDa zu Gast bei der IHK Vollversammlung am 06/03/2013. Foto: Dagmar Mendel

Wolfgang Brunner, Thorsten Baier, Mirko Domazet (v.r.n.l.)  Foto: Dagmar Mendel

Dies scheint in den letzten Jahren zu einer Fragestellung geworden, die beispielsweise auch hier, in diesem Gremium, nur wenige so richtig beantworten konnten. Und das, obwohl doch die Wirtschaftsjunioren bisweilen auch als die „Jugendorganisation der IHK“ bezeichnet werden?

Sehr geehrter Herr Dr. Bach, sehr geehrter Herr Dr. Vetterlein, sehr geehrte Damen und Herren, dieses Informationsdefizit wollen wir gerne aus der Welt schaffen. Wir, das sind – heute in Vertretung des gesamten Juniorenkreises – die Mitglieder des diesjährigen Vorstands der Wirtschaftsjunioren. Herr Dr. Bach hat es in seinen einleitenden Worten bereits erwähnt: Mein Name ist Wolfgang Brunner, ich führe ein Industriedesignbüro hier in Darmstadt und bin der diesjährige Sprecher der Wirtschaftsjunioren. Außerdem Mitglied des Vorstandsteams sind Herr Thorsten Baier – seines Zeichens Sparkassen-Betriebswirt – und Herr Mirko Domazet – selbständiger Finanzcoach und Vermögensberater – die beide ebenfalls heute anwesend sind.

Wir wollen die Juniorenarbeit wieder verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen um so dafür zu sorgen, dass dieser Kreis an Mitgliedern zunimmt – denn hier sind wir zur Zeit etwas „dünner“ aufgestellt. Damit wollen wir gleichzeitig erreichen, dass die Wirtschaftsjunioren auch in Zukunft in Darmstadt eine attraktive Anlaufstelle für junge Unternehmer und Führungskräfte bleiben. Eine Plattform zum Netzwerken, um sich gegenseitig Auszutauschen zu Wirtschaftsthemen, aber auch um sich ehrenamtlich zu engagieren für die Gesellschaft in der wir hier leben.
Dieses Anliegen spiegelt sich in der Vision wieder, die wir – neben dem bekannten Wirtschaftsjunioren Leitbild der WJ Deutschland – für unseren regionalen Kreis dieses Jahr formuliert haben:
„Wir sind das Netzwerk (angehender) Führungskräfte und Unternehmer in der Region Darmstadt, die Gemeinschaft und Atmosphäre leben. Im Jahr 2013 stehen wir als Team enger zusammen, haben uns vergrößert und werden in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen.“
Entsprechend haben wir daraus – gemeinsam mit dem aktiven Mitgliedern – vier Hauptthemen abgeleitet, mit denen wir uns dieses Jahr vorrangig beschäftigen werden.

 

Die Wirtschaftsjunioren Darmstadt wollen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm bieten, mit dem wir:

1.) stärker als „Junge Wirtschaft“ wahrgenommen werden!
(Das heißt, wir werden für mehr öffentliche Auftritte der WJ Darmstadt sorgen. So ist zum Beispiel geplant, an der von WJ Deutschland bundesweit durchgeführten Bevölkerungsbefragung zu Wirtschaftsthemen mitzuwirken, …)
2.) mehr neue Mitglieder für unseren Kreis begeistern!
(Dies wird unter anderem in Form von speziellen Gästeveranstaltungen geschehen, bei dem Interessenten und möglichen Neumitgliedern in unterhaltsamer Runde die Wirtschaftsjunioren und deren Dachverband näher gebracht werden wird.)

3.) als junge Unternehmer und Führungskräfte enger zusammen stehen!
(Es gilt in unserem Kreis den Teamspirit weiter zu fördern – auch zwischen Mitgliedern und Fördermitgliedern. Das kann durch gemeinsame Unternehmensbesuche oder Kaminabende mit bekannten Unternehmern  geschehen, aber durchaus auch anhand von „Spaßveranstaltungen“ im kulturellen oder sportlichen Bereich.)

4.) den Wissenstransfer innerhalb des Kreises optimieren!
(Das aktuelle Kernteam der WJ-Darmstadt ist ein in WJ-Jahren gesehen eine sehr junge Mannschaft. Hier gilt es einen Weg zu finden, wie das nötige Wissen um Wirtschaftsjunioren-Themen aber auch zur Vorstandsarbeit im Kreis hilfreich weiter gegeben werden kann. Diese Notwendigkeit ist dem aktuellen Vorstand aus eigener Erfahrung schnell bewusst geworden.)

Vielleicht fragen Sie sich: Warum erzähle ich das hier in diesem Gremium? Was hat dies alles mit Ihnen zu tun??? Darauf gibt es zwei einfache Antworten:

A.) Wir wollen eine Einladung an Sie aussprechen:
Veranstaltungen der Junioren sind nicht nur für Junioren – wir freuen uns stets über Gäste, vor allem wenn es sich um gestandene Persönlichkeiten aus der lokalen Wirtschaft handelt – wie sie hier in diesem Kreis vertreten sind. Nutzen Sie die Möglichkeiten zum Austauschen und Netzwerken mit der jungen Wirtschaft hier vor Ort. Ich bin mir sicher, dass dies zu einer WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten führt.
Besonders gilt dies für die Anwesenden Fördermitglieder im Raum. Ich habe mir sagen lassen, die IHK-Vollversammlung besteht zu 50% aus ehemaligen Wirtschaftsjunioren?!? Nehmen Sie – oder eigentlich muss ich entsprechend des WJ-Kodex sagen – nehmt die Veranstaltungen wahr, zu denen wir Euch einladen. Im großen Kreis macht es noch mehr Spaß etwas gemeinsam zu erleben. Außerdem sind WJ-Veranstaltungen dafür prädestiniert, sich mit Weggefährten aus der eigenen Aktivenzeit wieder zu treffen und gleichzeitig neue Gesichter kennen zu lernen.

B.) Wir wollen außerdem eine Bitte an die Runde richten:
Wir suchen Nachwuchs! Kennen Sie in Ihrem Umfeld junge engagierte Nachwuchs-Führungskräfte oder Jungunternehmer? Schicken Sie sie zu den Wirtschaftsjunioren. Eine Plattform, auf der diese Ihr Netzwerk erweitern und sich persönlich weiter bilden können. Oder gemäß des ehrbaren Unternehmertums mit ehrenamtlichem Engagement dieser reichen Gesellschaft in der sie wirtschaften dürfen, wieder etwas zurück geben können.
Ist dies nicht gegeben, also fällt Ihnen niemand ein, den Sie empfehlen können: Sicher haben Sie selbst mit oder in Ihrer Firma das Potential, Wissen an die junge Wirtschaft weiter zu geben. Vielleicht indem sie den Junioren einen Einblick in Ihr Unternehmen anbieten? Ende Mai beispielsweise haben die Junioren erneut die Möglichkeit, das Druckzentrum RheinMain zu besichtigen. An dieser Stelle nochmals „Danke“ an Herrn Dr. Bach, der sich dafür eingesetzt hat.
Solche Angebote nehmen wir gerne an, sie sind eine Bereicherung für unser Jahresprogramm. Im Gegenzug können Sie – im Anschluss an solch eine Veranstaltung – hervorragend der Öffentlichkeit von Ihrem Engagement berichten. Für Sie eine Möglichkeit zur unaufdringlichen positiven Eigenwerbung.

Meine Damen und Herren, in fünf Minuten Redezeit muss man sich sputen, Inhalte extrem komprimieren und kann nicht in die Tiefe gehen.
Aber: Ich vermute, dass sich die IHK Darmstadt auch heute wieder als exzellenter Gastgeber zeigen und einen kleinen Imbiss im Anschluss an diese Sitzung anbieten wird. Eine Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und Nachzufragen. Herr Baier, Herr Domazet und ich werden darum nach der Sitzung ebenfalls noch etwas hier verweilen. Wir freuen uns darauf, mit vielen von Ihnen ins Gespräch zu kommen.
(WB)