Ein Ort für alle Geschmackssinne – zu Gast bei der Wilhelm Eberhardt Back- u. Schokoladenfabrik e.K.

Die Vollmilchschokolade von Eberhardt schmeckt, ganz gleich in welcher Form – ob als Nikolaus oder Osterhase. Oder eben als Bruch frisch aus der Form.

Die Darmstädter Wirtschaftsjunioren besuchten die letzte Schokoladen- und Lebkuchenfabrik im Odenwald.

Seit vier Generationen produziert der Familienbetrieb von Helmut Gräber Schokoladenfiguren – von der selbstgerösteten Kakaobohne an bis zur handbemalten und liebevoll verpackten Schokoladenhohlfigur.

Qualität hat oberste Priorität für den Odenwälder Unternehmer, weshalb er sortenreinen Rohkakao aus Asien, Südamerika und Afrika verarbeitet. Auf diesem Rohstoffmarkt ist die Konkurrenz riesig, was die Preise in teils schwindelerregende Höhen treibt. „Wenn du als „Kleiner“ an gute und bezahlbare Rohstoffe kommen willst, bedarf es eines gute Netzwerks bzw. jahrzehntelang gepflegten Handelsbeziehungen“, so Gruber.

Selbstverständlich haben Fertigmischungen, Farb- und Konservierungsstoffe keine Chance in den Produkten, versichert der Chocolatier den Junioren und Gästen.

Beeindruckt lauschten die Wirtschaftsjunioren den Ausführungen des Lebkuchenbäckers zu dem eingesetzten Maschinenpark, dessen Geräte teils mehr als 50 Jahre alt sind. Eine bewusste Entscheidung, denn nur diese „historischen“ Rührgeräte, Lebkuchenformen und Backöfen sind in der Lage, den Lebkuchenteig nach überliefertem Familienrezept zu verarbeiten – hier folgt noch die Maschine den Anforderungen des Teiges und nicht umgekehrt.

Im Anschluss an den spannenden Rundgang durch die Back- und Schokoladenfabrik durfte die Shopping-Tour durch den Werksverkauf nicht fehlen.