Unternehmensbesichtigung: Seniorenstift Dr. Drexler

Junioren besuchen Senioren. Ein gelungenes Wortspiel oder steckt doch mehr dahinter?

Die Wirtschaftsjunioren Darmstadt besuchten am 19.04.2013 das Unternehmen „Seniorenstift Dr. Drexler“, das von unserem aktiven Kreismitglied Marc Thamm geführt wird.

WJ Darmstadt besichtigen Seniorenstift Dr. Drexler

Zu einem Unternehmensbesuch der nicht-alltäglichen Art lud uns unser Mitglied Marc Thamm ein. Also machten sich sieben Wirtschaftsjunioren aus Darmstadt auf den Weg ins sonnige Wiesbaden, am Freitag, den 19.04.2013.

Als junger Unternehmer und Geschäftsführer leitet Marc ein Seniorenstift auf gehobenem Niveau mit 270 Plätzen. Dies erfordert neben betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Kenntnissen ebenso das Know-How in der Pflegewirtschaft und nicht zu Letzt in der Sozialwirtschaft. Marc zeichnet sich durch seinen multilateralen Sachverstand aus.

Empfangen wurden wir am späten Nachmittag mit einem Glas Sekt auf der traumhaften Terrasse des Neubaus. Hier hatten wir Zeit anzukommen, uns auszutauschen und den einleitenden Worten von Marc Thamm zu folgen. Nach der Begrüßung führte Marc uns durch ein sehenswertes Haus. Neben einer professionellen Bibliothek, konnten wir Einblicke in die Küche des Hauses (die Spülmaschine erstreckt sich über zwei Räume), die Sozialbereiche, das hauseigene Reha-Zentrum, den Speisesaal, die Gemeinschaftsräume und vieles mehr, bekommen. Das Haus liegt traumhaft, in unmittelbarer Nähe zum Kurpark, so dass die Bewohner nach Möglichkeit kurze Wege ins Theater, die Innenstadt, den Kurpark selbst oder ins Kurhaus haben. „Wie im Urlaub“ war ein oft zu hörender Satz. Das moderne Innere und die große Kunstsammlung, die in den Häusern verteilt ist, fiel uns Junioren auf. Farben und Kunst spricht die Menschen an und hat positive Auswirkung z.B. auf an Demenz erkrankte Patienten.

Marc Thamm berichtete nach unserem Rundgang, wie es sich verhält, wenn man als junger Mensch die Führung eines solchen Unternehmens übernimmt. Auch mit Krankheit und sogar Tod muss täglich umgegangen werden. Derzeit ist der Fachkräftemangel in der Pflegewirtschaft deutlich zu spüren. Weiterhin brachte Marc uns näher, mit welchen Themen sich ein Geschäftsführer eines Seniorenstiftes auf hohem Niveau auseinander setzen muss.

Man merkt sofort, dass Marc seinen Beruf nicht nur als Job sieht, sondern viel mehr als Berufung. Er ist mit Leib und Seele Geschäftsführer. Dies kann man sofort bei seinen ersten Worten über seine Arbeit feststellen.

Natürlich durfte der gesellige Teil des Abends nicht fehlen. So trafen sich die Junioren und Gäste nach einer tollen Besichtigung in einer Wiesbadener Bar zum Essen, Trinken und natürlich Netzwerken. „Lasst uns alle auf eine erfolgreiche Woche anstoßen“ war zu hören. So ließen wir einen interessanten, lehrreichen und tollen Nachmittag/Abend ausklingen. (TB)