WJ Unternehmensbesuch – Avantgarde Acoustic

Ein Hörerlebnis höchster Qualität konnten wir am 30. August bei der Unternehmensbesichtigung bei Avantgarde Acoustic genießen.

Avantgarde Acoustic18 Mitglieder, Fördermitglieder und Gäste machten sich am Freitagnachmittag auf in den Odenwald, genauer nach Reichenbach, um ein hoch innovatives Unternehmen kennenzulernen. Der Geschäftsführer und Gründer Herr Fromme sowie Herr Krauß (Internationaler Vertrieb und Customer Support) gewährten einen Einblick in die faszinierende Welt der Königsklasse der Akustik.

Sehr offen und bewegend schildert Herr Fromme wie er durch einen Zufall in den Genuss kommt, das Album „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd auf einem ganz speziellen Lautsprecher zu hören und ist sofort gefesselt. Dieses Erlebnis lässt ihn mit Mitte 30 beruflich nochmal völlig neue Wege gehen. Er stürzt sich in das neue Fachgebiet und widmet sich seither der Technologie des Hornlautsprechers mit seinem trichterförmigen Schallkanal.

Mit Hilfe von Fachbüchern aus DDR-Bibliotheken und eigenen Computerprogrammen entwickelt er die ersten Hörner. Der Durchbruch gelingt auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin: „Ohne Vorführung, nur mit Reden und nach 10 Tagen mit dicken Zungen“ überzeugt er viele potentielle Kunden. Dies ist der Startschuss für die Unternehmensgründung.

Avantgarde AcousticSehr spannend erzählte er von der Entwicklung des High-End-Marktes, dem strategischen Marketing-Konzept und wie mit der Produkteinführung „Zero 1“ eine neue Kundengruppe erschlossen werden soll. Während der Besichtigung der Fertigungshallen wurden alle Fragen beantwortet.

Das Highlight der Veranstaltung war mit Sicherheit der Showroom: Hier konnten wir einigen ausgewählten Stücken aus der reichhaltigen Musikbibliothek lauschen und uns vom faszinierenden Sound der High-End-Lautsprecher beeindrucken lassen. Wer nachhören will: einfach Kontakt zu Avantgarde Acoustic aufnehmen.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Fromme und Herrn Krauß für die interessante Unternehmensführung und für die Fortsetzung des netten Austauschs in einer urigen Odenwälder Gastwirtschaft mit Spezialitäten aus der Region. (Michael Gauder)